Remmers BIT 2K [basic] – 2K-Bitumendickbeschichtung für die Kellerabdichtung, 30 l
Remmers BIT 2K [basic] ist eine zweikomponentige Bitumendickbeschichtung zur Abdichtung erdberührter Bauteile im Neu- und Altbau. Die polystyrolgefüllte Kunststoff-Bitumenemulsion eignet sich unter anderem für die Kelleraußenabdichtung. Als polymermodifizierte Bitumendickbeschichtung, kurz PMBC, wird sie auf vorbereiteten mineralischen Untergründen in zwei Lagen aufgetragen.
Die lösemittelfreie Beschichtung ist hochflexibel und dehnfähig. Zu ihren technischen Eigenschaften gehören eine Rissüberbrückung von mindestens 2 mm, Druckwasserdichtigkeit und eine geprüfte Radondichtigkeit. Welche Schichtdicke erforderlich ist, richtet sich nach der Wassereinwirkungsklasse und dem vorgesehenen Abdichtungsaufbau.
Das 30-Liter-Kombigebinde besteht aus Bitumenemulsion und Pulverkomponente. Im technischen Merkblatt wird zusätzlich die Bezeichnung ECO 2K geführt. Neben der Bauwerksabdichtung sind die Verklebung von Perimeterdämmplatten und Zwischenabdichtungen unter schwimmenden Estrichen als Anwendungen vorgesehen.
Gefahr – Pulverkomponente
H318 Verursacht schwere Augenschäden.
Enthält Zement. UFI: G742-EK2V-X00F-DA8A.
Die wichtigsten Eigenschaften
- Zweikomponenten-System aus Bitumenemulsion und Pulver
- Kunststoffmodifizierte Rezeptur mit Polystyrolfüllung
- Lösemittelfreie Bitumendickbeschichtung
- Hohe Flexibilität und Dehnfähigkeit
- Rissüberbrückung von mindestens 2 mm laut Produktkenndaten
- Druckwasserdicht bei entsprechendem Abdichtungsaufbau
- Radondichtigkeit durch Untersuchung nachgewiesen
- Beständig gegen betonangreifende Wässer nach DIN 4030 XA3
- Widerstandsfähig gegen Algen und Fäulnis
- Streusalzbeständige Beschichtung
- Pastöse Konsistenz für die Verarbeitung mit der Kelle
- Trockenrückstand von ca. 85 Vol.-%
- Verarbeitungszeit von mehr als 1 Stunde bei +20 °C
- 30-Liter-Kombigebinde für Abdichtung und Dämmplattenverklebung
Anwendungsgebiete
BIT 2K [basic] ist für die erdberührte Bauwerksabdichtung vorgesehen. Das technische Merkblatt nennt die Wassereinwirkungsklassen W1.1-E, W1.2-E, W2.1-E, W3-E und W4-E nach DIN 18533. Bei W4-E beschränkt sich die Anwendung ausdrücklich auf Spritzwasser am Wandsockel.
Vorgesehene Einsatzbereiche und Ausführungsarten:
- Kelleraußenabdichtung an erdberührten Bauteilen
- Abdichtungsarbeiten an Neubauten
- Nachträgliche Bauwerksabdichtung im Bestand nach WTA-Merkblatt 4-6
- Abdichtung bei Wassereinwirkungsklasse W1.1-E
- Abdichtung bei Wassereinwirkungsklasse W1.2-E
- W2.1-E: mäßige Einwirkung von drückendem Wasser bei einer Eintauchtiefe bis 3 m
- W3-E: nichtdrückendes Wasser auf erdüberdeckten Decken
- W4-E: ausschließlich Spritzwasserbeanspruchung am Wandsockel
- Verklebung von Perimeterdämmplatten
- Vollflächige Dämmplattenverklebung im Buttering-Floating-Verfahren
- Punktweise Verklebung von Perimeterdämmplatten entsprechend dem vorgesehenen Aufbau
- Zwischenabdichtung unter schwimmenden Estrichen
Bei einer Kombinationsabdichtung mit einer WU-Betonbodenplatte verlangt der Hersteller eine gesonderte Vereinbarung. Für Planung und Ausführung sind die vorhandenen Prüfzeugnisse und die aktuellen Regelwerke zu berücksichtigen. Die Angabe „druckwasserdicht“ ersetzt daher nicht die Auswahl des passenden Abdichtungsaufbaus.
Geeignete Untergründe und Vorbereitung
Die Beschichtung benötigt einen ebenflächigen, tragfähigen mineralischen Untergrund. Die Oberfläche muss sauber und frei von Staub sein; mattfeuchte Flächen sind zulässig. Vor dem Auftrag sind folgende Punkte abzuarbeiten:
- Mineralischen Untergrund als Grundlage des Abdichtungsaufbaus sicherstellen
- Tragfähigkeit der abzudichtenden Fläche prüfen
- Eine ebenflächige Oberfläche herstellen
- Verunreinigungen von der Fläche entfernen
- Untergrund von Staub befreien
- Beton am Wand-Sohlenanschluss mechanisch abtragend vorbereiten
- Untergrundfeuchte beurteilen; mattfeuchte Flächen sind geeignet
- Bei Bedarf einen Schutz gegen Hinterfeuchtung vorsehen
- Vorhandene Grate beseitigen
- Anhaftende Mörtelreste entfernen
- Ecken und Kanten durch Fasen oder Brechen vorbereiten
- Innenecken mit geeignetem mineralischem Mörtel ausrunden
- Vertiefungen von mehr als 5 mm mit mineralischem Material schließen
- Grundierung passend zum Saugverhalten des Untergrunds wählen
- Bei Sanierungsflächen einen erforderlichen Verfestigungsbedarf berücksichtigen
- Mit BIT 2K [basic] eine Kratzspachtelung als Kontaktschicht und gegen Blasenbildung ausführen
Saugende mineralische Flächen werden mit Kiesol MB grundiert. Auf nicht saugenden mineralischen Untergründen ist BIT Primer [basic], im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnt, vorgesehen. Muss der Untergrund bei einer Sanierung verfestigt werden, nennt Remmers Kiesol in einer Verdünnung von 1:1 mit Wasser. Die Merkblätter der jeweiligen Grundierung sind zusätzlich zu beachten.
Anwendung
1. Komponenten mischen: Die Pulverkomponente zunächst auflockern und angetrocknetes Material vom Eimerrand entfernen. Die Bitumengrundmasse kurz aufrühren, anschließend das gesamte Pulver zugeben. Nach ca. 30 Sekunden Mischen pausieren, damit eingeschlossene Luft entweichen kann. Pulver vom Rand abstreifen und mindestens weitere 2 Minuten mischen. Den Ankerrührer dabei durchgehend in Bodennähe halten.
2. Verarbeitungsbedingungen prüfen: Material, Umgebung und Untergrund müssen zwischen +5 °C und +30 °C liegen. Die Untergrundoberfläche muss mehr als 3 Kelvin wärmer sein als der Taupunkt der Umgebungsluft. Bei +20 °C beträgt die Verarbeitungszeit mehr als 1 Stunde.
3. Abdichtung zweilagig auftragen: Das angemischte Material mit einer geeigneten Kelle auf dem vorbereiteten Untergrund verteilen. Ein gegebenenfalls erforderliches Armierungsgewebe wird in die erste Abdichtungslage eingebettet. Die nächste Lage erst aufbringen, wenn die vorherige ausreichend verfestigt ist. Die vorgeschriebene Trockenschichtdicke muss im fertigen zweilagigen Aufbau erreicht werden.
4. Frische Abdichtung schützen: Während der Trocknung Regen, direkte Sonneneinstrahlung, Frost und Tauwasserbildung vermeiden. Sonne und Wind können eine schnelle Hautbildung mit anschließender Blasenbildung verursachen. Auch die getrocknete Abdichtung benötigt Schutz vor mechanischer Beschädigung und UV-Strahlung.
Welche Schichtdicke und Materialmenge werden benötigt?
Für W1-E sowie W4-E bei Spritzwasser nennt Remmers mindestens 3 mm Trockenschichtdicke; dazu gehören ca. 3,6 mm Nassschichtdicke. Bei W2.1-E und W3-E sind mindestens 4 mm trocken beziehungsweise ca. 4,8 mm nass vorgesehen. Diese Werte beziehen sich auf die gesamte Abdichtung aus beiden Lagen, nicht auf jede einzelne Lage.
Der Richtverbrauch beträgt ca. 1,2 l je m² und mm Trockenschichtdicke. Daraus ergeben sich ca. 3,6 l/m² bei 3 mm und ca. 4,8 l/m² bei 4 mm. Ein 30-Liter-Gebinde reicht ohne zusätzliche Zuschläge für ca. 8,3 m² beziehungsweise ca. 6,25 m². Kratzspachtelung, erforderliche Schichtdickenzuschläge und Verarbeitungsverluste sind gesondert einzuplanen.
Materialplanung, Durchtrocknung und Reinigung
Für die Kratzspachtelung nennt das Merkblatt einen untergrundabhängigen Mehrverbrauch von ca. 0,6 l/m². Ohne Schichtdickenkelle kommen bei einer Mindesttrockenschichtdicke von 4 mm ca. 0,5 l/m² als Schichtdickenzuschlag hinzu; mit Schichtdickenkelle entfällt dieser Zuschlag. Rechenbeispiel: 20 m² bei 4 mm, verarbeitet mit Schichtdickenkelle und angesetzt mit 0,6 l/m² für die Kratzspachtelung, ergeben ca. 108 l Materialbedarf. Das entspricht aufgerundet vier 30-Liter-Gebinden. Zusätzliche Verluste sind in diesem Rechenwert nicht enthalten.
Bei +20 °C und 70 % relativer Luftfeuchtigkeit liegt die Durchtrocknungszeit bei ca. 2 Tagen. Dies ist ein Richtwert für die genannten Bedingungen und keine pauschale Freigabe für jeden Baustellenzustand. Eine gesonderte Zeitangabe zur Regenfestigkeit enthält das technische Merkblatt nicht; der Schutz der frischen Beschichtung vor Regen bleibt zu beachten.
Kellen und Rührwerkzeuge direkt nach dem Einsatz mit Wasser säubern. Bereits angetrocknete Rückstände lassen sich mit Remmers Verdünnung V 101 entfernen. Produktreste und verunreinigtes Reinigungswasser nicht in die Kanalisation gelangen lassen.
Perimeterdämmplatten verkleben und weitere Verarbeitungshinweise
Als Perimeterdämmkleber benötigt BIT 2K [basic] bei punktweiser Verklebung mindestens 1,5 l/m². Für eine vollflächige Verklebung im Buttering-Floating-Verfahren sind ca. 3,5 bis 4,5 l/m² angegeben. Der tatsächliche Bedarf richtet sich nach Untergrund und Verklebungsart. Diese Klebermengen sind getrennt vom Materialbedarf der Abdichtung zu berechnen.
Eine maschinelle Verarbeitung ist vorab mit dem Remmers Technik Service abzustimmen. Zu den im Merkblatt aufgeführten möglichen Systemprodukten gehören unter anderem Kiesol MB, BIT Primer [basic], WP DS Levell, Tex 4,8/100 und DS Protect. Auswahl und Verarbeitung dieser Produkte richten sich nach dem jeweiligen Abdichtungsaufbau und ihren eigenen technischen Merkblättern.
Sicherheitshinweise zur Pulverkomponente
Für die Pulverkomponente sind folgende Sicherheitshinweise angegeben:
- P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
- P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
- P103 Lesen Sie sämtliche Anweisungen aufmerksam und befolgen Sie diese.
- P261 Einatmen von Staub vermeiden.
- P280 Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.
- P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.
- P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. P310 Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
- P501 Inhalt/Behälter der Entsorgung gemäß den örtlichen/regionalen/nationalen/internationalen Vorschriften zuführen.
Die Bitumenemulsion ist laut zugehörigem Sicherheitsdatenblatt nicht nach CLP eingestuft. Die Gefahrkennzeichnung mit H318 betrifft die Pulverkomponente. Für den Umgang mit beiden Komponenten sind die jeweiligen Sicherheitsdatenblätter zu beachten. Datengrundlage dieser Produktbeschreibung: Technisches Merkblatt 0871 TM-25, Stand 07/25, sowie die Sicherheitsdatenblätter für Emulsion und Pulverkomponente vom 23.03.2026. Technische Kenndaten sind typische Richtwerte und keine verbindlichen Produktspezifikationen.
Technische Daten:
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Produkttyp:
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Zweikomponentige, kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung (PMBC)
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Basis:
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Polystyrolgefüllte Kunststoff-Bitumenemulsion mit Pulverkomponente
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Produktnummer / Artikelnummer:
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0871 / 2087130 für das 30-Liter-Gebinde
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Gebinde:
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30 l, Kombigebinde aus Emulsion und Pulver
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Schichtdicke:
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W1-E und W4-E (nur Spritzwasser): mindestens 3 mm trocken, ca. 3,6 mm nass; W2.1-E und W3-E: mindestens 4 mm trocken, ca. 4,8 mm nass
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Verarbeitungstemperatur:
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Material, Umgebung und Untergrund: +5 °C bis +30 °C; Untergrundoberfläche mehr als 3 K über dem Taupunkt
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Materialverbrauch:
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Ca. 1,2 l/m² je mm Trockenschichtdicke, zuzüglich erforderlicher Zuschläge
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Verarbeitungszeit:
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Mehr als 1 Stunde bei +20 °C
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Durchtrocknungszeit:
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Ca. 2 Tage bei +20 °C und 70 % relativer Luftfeuchtigkeit
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Rissüberbrückung:
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Mindestens 2 mm; Rissüberbrückungsfähigkeitsklasse CB2
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Dichte / Trockenrückstand:
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Fertigmischung ca. 0,75 kg/l; Trockenrückstand ca. 85 Vol.-%
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Klassifizierung nach EN 15814:
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Wasserdichtheitsklasse W2A; Druckfestigkeitsklasse C2A
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Brandverhalten:
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Klasse E
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Lagerung / Haltbarkeit:
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Mindestens 12 Monate im ungeöffneten Originalgebinde bei kühler, trockener und frostgeschützter Lagerung
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Häufig gestellte Fragen zu Remmers BIT 2K [basic]
Ist Remmers BIT 2K [basic] für drückendes Wasser geeignet?
Ja, für die Wassereinwirkungsklasse W2.1-E mit mäßiger Einwirkung von drückendem Wasser und einer Eintauchtiefe bis 3 m. Dafür nennt das technische Merkblatt mindestens 4 mm Trockenschichtdicke. Die Beschichtung wird zweilagig ausgeführt; ein erforderliches Armierungsgewebe ist im Aufbau zu berücksichtigen. Eine Kombinationsabdichtung mit WU-Betonbodenplatte muss gesondert vereinbart werden.
Für wie viele Quadratmeter reichen 30 Liter BIT 2K [basic]?
Ohne zusätzliche Zuschläge reichen 30 Liter bei 3 mm Trockenschichtdicke für ca. 8,3 m² und bei 4 mm für ca. 6,25 m². Grundlage sind ca. 3,6 beziehungsweise 4,8 l/m² für die Abdichtung. Für die Kratzspachtelung kommen untergrundabhängig ca. 0,6 l/m² hinzu. Erforderliche Schichtdickenzuschläge und Verarbeitungsverluste verringern die tatsächliche Reichweite zusätzlich.
Welche Grundierung wird für BIT 2K [basic] benötigt?
Saugende mineralische Untergründe werden mit Kiesol MB grundiert. Für nicht saugende mineralische Flächen ist BIT Primer [basic] in einer Verdünnung von 1:10 mit Wasser vorgesehen. Bei notwendiger Untergrundverfestigung im Sanierungsfall nennt Remmers Kiesol, 1:1 mit Wasser verdünnt. Eine Kratzspachtelung mit BIT 2K [basic] dient anschließend als Kontaktschicht und zur Blasenvermeidung.
Wie lange muss Remmers BIT 2K [basic] trocknen?
Bei +20 °C und 70 % relativer Luftfeuchtigkeit beträgt die Durchtrocknungszeit ca. 2 Tage. Die Angabe ist ein Richtwert unter diesen Bedingungen. Eine weitere Lage darf erst aufgetragen werden, wenn die vorherige ausreichend verfestigt ist. Frische Flächen müssen vor Regen, direkter Sonne, Frost und Tauwasser geschützt werden; die getrocknete Abdichtung vor mechanischer Beschädigung und UV-Strahlung.
Kann BIT 2K [basic] auch Perimeterdämmplatten verkleben?
Ja. Remmers BIT 2K [basic] ist auch als Kleber für Perimeterdämmplatten vorgesehen. Bei punktweiser Verklebung beträgt der Verbrauch mindestens 1,5 l/m². Für vollflächiges Kleben im Buttering-Floating-Verfahren sind ca. 3,5 bis 4,5 l/m² angegeben. Untergrund und Verklebungsart beeinflussen die benötigte Menge; der Kleberbedarf kommt zum Bedarf für die eigentliche Abdichtung hinzu.