Anwendungsbereich
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Kopfversiegelung in den Systemen Remmers Deck OS 8 und Deck OS 8 classic
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Kopfversiegelung in den Systemen Remmers Deck OS 11a-II und OS 11b-II
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Kopfversiegelung im System Remmers Deck OS 14 in Anlehnung an Instandhaltungsrichtlinie (Gelbdruck 2016)
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Kopfversiegelung für Einstreubeläge
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Farbige Rollbeschichtung
Eigenschaften
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Hohe Sicherheit gegen Carbamatbildung
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Gute Deckkraft auf Einstreubelägen
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Mechanisch belastbar
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Chemisch belastbar
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Lackverträglichkeitsprüfung
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Weichmacherfrei, nonyl- und alkylphenolfrei
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Im ausreagierten Zustand physiologisch unbedenklich
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Komponente A:
Achtung
H315 Verursacht Hautreizungen.
H319 Verursacht schwere Augenreizung.
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
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Komponente B:
Gefahr
H302+H332 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken oder Einatmen.
H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
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Farbtöne:
( Für eine größere Ansicht auf das Farbfeld klicken )
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silbergrau
(ca. RAL 7001)
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basaltgrau
(ca. RAL 7012)
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steingrau
(ca. RAL 7030)
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kieselgrau
(ca. RAL 7032)
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lichtgrau
(ca. RAL 7035)
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achatgrau
(ca. RAL 7038)
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verkehrsgrau A
(ca. RAL 7042)
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verkehrsgrau B
(ca. RAL 7043)
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Sonderfarbtöne
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HINWEIS:
Bedingt durch die technische Darstellung sind Abweichungen zum Originalfarbton möglich. Weiterhin können die Farbtöne der Produkte untereinander von Charge zu Charge abweichen. Für zusammenhängende Flächen Material von einem Produktionstag einsetzen.
Produktvideo:
Untergrund und Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss tragfähig, formstabil, fest, frei von losen Teilen, Staub, Ölen, Fetten, Gummiabrieb und sonstigen trennend wirkenden Substanzen sein.
Es sind zwingend geeignete Remmers Epoxy-Grundierungen und Beschichtungssysteme zu verwenden.
Weiterhin eignen sich als Untergrund vollsatt mit Quarzsand abgestreute Remmers Epoxy- und Polyurethan-Basisschichten.
Für die Systeme Remmers Deck OS siehe entsprechende Ausführungsanweisungen.
Zubereitung
Den Härter (Komp. B) der Grundmasse (Komp. A) vollständig zugeben. Anschließend die Masse mit einem langsam anlaufenden, elektrischen Rührgerät (ca. 300 - 400 U/min.) durchmischen.
Die Mischung in ein anderes Gefäß umfüllen und nochmals gründlich mischen.
Eine Mindestmischzeit von 3 Min. ist einzuhalten.
Schlierenbildung zeigt unzureichendes Mischen an.
Mischungsverhältnis (A : B) 82 : 18 nach Gewichtsteilen
Die fertige Mischung direkt nach der Zubereitung vollständig auf die vorbereitete Fläche geben und mit geeigneten Mitteln verteilen.
Verarbeitung
Nur für gewerbliche Anwender!
Verarbeitungsbedingungen
Material-, Umgebungs- und Untergrundtemperatur: mind. +10 °C bis max. +25 °C.
Das Material ist nach der Verlegung mind. 24 Stunden vor direkter Wasserbeaufschlagung und Feuchtigkeitseinwirkung zu schützen.
Die relative Luftfeuchtigkeit darf 80 % nicht überschreiten.
Die Untergrundtemperatur muss während Applikation und Aushärtung mind. +3 °C über der Taupunkttemperatur liegen.
Die Durchhärtung kann durch Zugabe von ACC H beschleunigt werden. Verarbeitungshinweise hierzu sind auf
Anfrage erhältlich!
Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere verlängern generell die angegebenen Zeiten.
Verarbeitungszeit (+20 °C)
Ca. 25 Minuten
Aushärtungszeit (+20 °C)
Begehbar nach 1 Tag, mechanisch belastbar nach 3 Tagen, voll belastbar nach 7 Tagen.
Bei niedrigeren Temperaturen begehbar nach 2 Tagen (+8 °C).
Anwendungsbeispiele
Kopfversiegelung
Das Material mit einem Gummischieber auftragen und anschließend mittels geeigneter Epoxy-Rolle im Kreuzgang nachrollen.
Verbrauch ca. 0,5 - 0,8 kg/m² Bindemittel (je nach Einstreuung)
Rollbeschichtung
Das Material auf die vorbereitete Fläche geben und mit geeigneten Mitteln, z.B. Zahnkelle oder Zahnrakel, verteilen.
Anschließend mittels geeigneter Epoxy-Rolle im Kreuzgang nachrollen.
Verbrauch ca. 0,35 kg/m²
Hinweise
Alle vorgenannten Werte und Verbräuche sind unter Laborbedingungen (20 °C) mit Standardfarbtönen ermittelt worden. Bei Baustellenverarbeitung können geringfügig abweichende Werte entstehen.
Zur Erniedrigung der Viskosität können im Bedarfsfall bis zu 2 M-% Verdünnung V 101 zugegeben werden. Von der Verwendung anderer Verdünnungsmittel wird dringend abgeraten.
Schwach deckende Farbtöne (z.B. gelb, rot oder orange) der nachfolgend aufgebrachten Versiegelung wirken erfahrungsgemäß lasierend. In diesem Fall ist ein farbig abgestimmter Aufbau, ggf. mit mehrlagiger Versiegelung, notwendig.
Zusammenhängende Flächen nur mit Material gleicher Chargennummer verarbeiten, da es sonst zu geringen Farb-, Glanz- und Strukturdifferenzen kommen kann.
Bei dunklen und hochpigmentierten Farbtönen kann es trotz sorgfältiger Verarbeitung zu Schattierungen oder leichten Strukturen in der Oberfläche kommen. Dies ist systembedingt und beeinträchtigt die Produkteignung nicht. Im Zweifelsfall ist im Voraus eine Musterfläche anzulegen.
Mit gummibereiften Fahrzeugen befahrbar. Nicht geeignet für Belastungen durch metall- oder polyamidbereifte Fahrzeuge sowie dynamische Punktbelastungen.
Schleifende mechanische Belastungen führen zu Verschleißspuren.
Unter UV- und Witterungseinflüssen sind Epoxidharze generell nicht farbstabil.
Für OS 8-Systeme sind die Ausführungsanweisungen zu beachten.
Die Ausführungsanweisungen der entsprechenden Remmers Deck OS 11 Systeme sind zu beachten.
Weitere Hinweise zu Verarbeitung, Systemaufbauten und Pflege der aufgeführten Produkte sind den jeweiligen aktuellen Technischen Merkblättern und den Remmers Systemempfehlungen zu entnehmen.
Verbrauch