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HINWEIS:
Bedingt durch die technische Darstellung sind Abweichungen zum Originalfarbton möglich. Weiterhin können die Farbtöne der Produkte untereinander von Charge zu Charge abweichen. Für zusammenhängende Flächen Material von einem Produktionstag einsetzen.
Anwendungsgebiet
weber.epox design ist ein werksmäßig hergestellter, 2-komponentiger Reaktionsharzkleber und Fugenmörtel nach DIN EN 12004 und DIN EN 13888.
weber.epox design eignet sich zum Verlegen und Verfugen von Keramik und Mosaik in Innen- und Außenbereichen sowie an Wand und Boden bis zu einer Fugenbreite von 10 mm. Die Haupteinsatzbereiche sind Schwimmbäder, Wellnessbereiche, Thermal-, Heil- und Therapiebecken sowie private und öffentliche Bäder. Für Betriebe, in denen eine erhöhte Chemikalienbeständigkeit erforderlich ist, wie z. B. Großküchen, Käsereien, Molkereien, Brauereien, Getränkehersteller, Metzgereien, Schlachthäuser etc. kann weber.epox design ebenfalls eingesetzt werden.
Eigenschaften
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Geruchsneutral
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Wasserundurchlässig
- Frost-Tausalzbeständig
- Hoher Verschleisswiderstand
- Beständig gegen diverse Reinigungsmittel, verdünnte Säuren, Laugen, Salzlösungen, Öle etc.
- Innen und außen einsetzbar
- Sehr leicht emulgierbar
Untergrundvorbereitung
Die Untergründe müssen den Anforderungen gemäß DIN 18157 entsprechen und ausreichend fest, tragfähig, sauber, trocken, formbeständig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein. Betonuntergründe müssen frei von Zementleim sein. Öl-, Fett-, Wachs- und Pflegemittelrückstände sind vollständig zu entfernen. Zur Reststaubbindung wird empfohlen, stark saugende Untergründe mit weber.prim 807 zu grundieren. Die notwendigen Untergrundvorbehandlungen sind auf die jeweiligen baustellenspezifischen Gegebenheiten abzustimmen.
Vor dem Verfugen sind alle Fugen gleichmäßig tief auszukratzen und der Kleber muss abgebunden sein. Fugen und Fugenflanken müssen trocken, sauber, fett- und staubfrei sein. Vor dem Verfugen von Glasmosaik Klebstoffrückstände rückstandslos von den Mosaikoberflächen sowie aus den Fugen mit einem geeignetem Grundreiniger entfernen, um einen möglichen mikrobakteriellen Bewuchs zu vermeiden. Bei Nachverfugungsarbeiten ist eine Fugentiefe von mindestens 3 mm erforderlich.
Verarbeitung
Mischen:
weber.epox design besteht aus zwei Komponenten. Die gesamte Komponente B (kleinerer Behälter mit (1.125 kg) in die Komponente A geben. Beide Komponenten mit einem geeigneten, langsam laufenden Mischwerkzeug mischen, bis eine homogene Mischung entsteht (ca. 3 Minuten). Anschließend Mischgut "Umtopfen" und nochmals durchrühren. Grundsätzlich sind nur ganze Gebinde anzumischen und keine Portionierung vorzunehmen. Keine weiteren Zusätze wie Wasser, Lösemittel oder Ähnliches hinzufügen.
Verfugen:
Mit Epoxidharz-Fugbrett wird weber.epox design bündig eingebracht und diagonal abgezogen. Der Reaktionsharzmörtel kann auch mit der Hand oder Druckluftspritze verarbeitet werden. Nach dem Abziehen der Oberfläche, spätestens jedoch nach 10 Minuten wird das verfugte Verlegegut vorgewaschen.
Vorwaschen/Emulgieren:
Warmes Wasser auf die Belagsoberfläche auftragen oder direkt Fila Epox Waschhilfe aufsprühen. Mit einem formstabilem Schwamm oder Pad emulgieren. Bei glasierten, porenfreien Fliesen geschieht dieser Emulgiervorgang mit einem weichen Schwamm und wenig Wasser. Oberflächenstrukturierte Flächen oder Platten müssen mit einem Hartschwamm und wenig Wasser vorgereinigt werden.
Nachwaschen:
Die Belagsoberfläche ist mit einem Viskoseschwamm und sauberem Wasser zu reinigen. Den Schwamm häufig ausspülen und Waschwasser regelmäßig wechseln. Den evtl. zurückbleibenden Schleier mit feuchtem Viskoseschwamm spätestens 24 Stunden nach der Verfugung vom Belag waschen. Zur leichteren Reinigung Fila Epox Waschhilfe aufsprühen. Warmes Wasser erleichtert die Reinigung. Arbeitsgeräte und verschmutzten Belag sofort mit Wasser reinigen. Ausgehärtetes Material kann nur mechanisch entfernt werden.
Nachbehandlung:
Frisch verklebte und verfugte Beläge im Außenbereich sind mindestens 7 Tage vor direkter Sonneneinstrahlung, Regen und Frost zu schützen.
Verarbeitung als Kleber:
Der Auftrag von weber.epox design erfolgt ganzflächig mit Zahnkelle oder Zahnspachtel in einer Schichtdicke bis ca. 3 mm. Das Verlegegut ist fest einzuschieben, anzudrücken und sofort auszurichten. Bei der Verarbeitung auf senkrechten Flächen darf die Zahnung der Zahnkelle max. 8 mm betragen. Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Hinweise
Nicht bei starker Wärme und Zugluft verarbeiten. Bei der Verarbeitung im Innenbereich sollte jedoch für eine ausreichende Versorgung mit Frischluft gesorgt werden. Geeignete Schutzhandschuhe und Schutzbrille sind zu tragen.
Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23 °C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %. Höhere Temperaturen beschleunigen, niedrigere Temperaturen verzögern den Reaktionsverlauf.
Für die Verlegung sind die DIN 18157, die aktuellen ZDB-Merkblätter sowie die einschlägigen Richtlinien zu beachten. Die jeweilige maximale Untergrundrestfeuchte darf zum Zeitpunkt der Verlegung nicht überschritten werden. Feuchte, nasse oder zu kalt gelagerte Fliesen, Platten oder Natursteine dürfen nicht verlegt oder verfugt werden.
Bei porigen (auch Mikroporen), rauen und matten Oberflächen können sich Mörtelrückstände festsetzen. In Zweifelsfällen ist eine Probeverfugung durchzuführen.
Das Produkt unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung nach DIN EN 12004 und DIN EN 13888.
Bei Natursteinbelägen sowie sonstigen kritischen Belägen (poliert, unglasiert, rutschhemmend usw.) stets Probeverfugung durchführen. Es besteht das Risiko von Fleckenbildung oder optisch sichtbaren Materialrückständen in den Poren.
Im Vorfeld ist zwingend abzuklären, ob weber.epox design für die gewählte Art der Wasseraufbereitung geeignet ist.
Den Komponenten darf weder beim Mischvorgang, noch bei der Verarbeitung Wasser zugegeben werden.
Vorsicht beim Umgang mit der Härterkomponente. Diese ist alkalisch, hautaggressiv und kann Reizungen verursachen. Bitte die auf dem Gebinde angegebenen Schutzvorschriften beachten. Zur Vermeidung von Blasenbildung frisch verfugte Fläche nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen. Beständigkeitstabelle beachten. Farbänderungen infolge von UV-Strahlen sind nicht auszuschließen. Bei längerer, häufiger oder intensiver Einwirkung von Chemikalien (z.B. Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel) können Verfärbungen auftreten, ohne Beeinträchtigung der Eigenschaften.
Verbrauch
Als Fliesenkleber:
- 4 mm Zahnung: ca. 1,6 kg/m²
- 6 mm Zahnung: ca. 2,2 kg/m²
- 8 mm Zahnung: ca. 2,6 kg/m²
Als Fugenmörtel:
- Spaltplatte 11,5x24 cm: ca. 2,5 kg/m²
- Fliese 20x20 cm: ca. 0,5 kg/m²
- Fliese 15x15 cm: ca. 0,9 kg/m²
- Mosaik 2x2 cm: ca. 1,0 kg/m²