Schnellerhärtende, hoch fließfähige Bodenausgleichsmasse für Schichtdicken von 1-30mm
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extrem spannungsarm durch die innovative SAFETEC®-Technologie
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nach ca. 3 Stunden begehbar
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für Schichtdicken partiell bis 35 mm
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für die rationelle, maschinelle Verarbeitung geeignet
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CT-C30-F7 gemäß DIN EN 13813 / DIN 18560
Anwendungen
- zum planebenen Ausgleichen von Betonuntergründen und beheizten oder unbeheizten Estrichen im Innen- und Außenbereich
- zum Einbetten von elektrischen oder wasserführenden Dünnschichtheizungen
- Untergrund für Oberbeläge, wie z. B. Fliesen, Naturwerkstein, PVC, Parkett, Teppich usw.
- im Dauernassbereich mit strasser DICHT FDS 1K Flexible Dichtschlämme schützen
Eigenschaften
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sehr emissionsarm EC 1PLUS gemäß GEV-EMICODE
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hoch fließfähig
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lange Verarbeitungszeit
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schnellerhärtend
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früh begehbar und belegereif
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flexibel
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extrem spannungsarm
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mineralisch
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pumpfähig
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nach ca. 4 Std. mit Fliesen und Platten belegbar
Gefahr
H318 Verursacht schwere Augenschäden.
H315 Verursacht Hautreizungen.
Untergrund
Geeignete Untergründe
- Calciumsulfatestriche, beheizt und unbeheizt
- Zementestriche, beheizt und unbeheizt, mindestens 28 Tage alt
- SAFETEC®-Bodenausgleichsmassen, Bodenspachtelmassen
- Gussasphaltestriche
- fest haftende keramische Beläge
- Beton, mindestens 6 Monate alt
Beschaffenheit / Prüfungen
- Der Untergrund muss trocken, belegereif, erhärtet, tragfähig, schwingungs- und rissfrei, sauber und frei von Verunreinigungen und Trennschichten aller Art (z. B. Farbanstriche, Öle, usw.) sein.
- Zementestriche müssen zum Zeitpunkt der Belegung mindestens 28 Tage alt sein und eine Restfeuchte ≤ 2,0 CM-% (unbeheizt) oder ≤ 1,8 CM-% (beheizt) aufweisen.
- Der schnellerhärtende Zementestrich strasser BASE ZFE-S Zementfeinestrich schnell und Estriche auf Basis des strasser BASE ZEB Zementestrichbinders müssen zum Zeitpunkt der Belegung mindestens 3 Tage alt sein.
- Calciumsulfatestriche müssen eine Restfeuchte ≤ 0,5 CM-% aufweisen (beheizt und unbeheizt).
- SAFETEC®-Bodenausgleichsmassen müssen eine Restfeuchte ≤ 3,0 CM-% aufweisen.
Vorbereitung
Tiefe Ausbrüche und Fehlstellen im Untergrund sind vorab, z. B. mit strasser BASE ZFE-S Zementfeinestrich schnell zu egalisieren.
Holzuntergründe sind anzuschleifen und ggf. nachzuschrauben. Risse und Fugen vorab fachgerecht mit einem dafür geeigneten Dichtstoff, z. B. Acryl, zu schließen. Anschließend ist die Verlegefläche mit strasser Prim UG-P Universalgrundierung Premium oder strasser PRIM QG-T Quarzgrundierung Turbo zu grundieren.
Der Untergrund muss porenschließend grundiert werden, um das Saugverhalten zu regulieren.
Glatte, nichtsaugende Untergründe, z. B. Beton oder alte Fliesenbeläge, mit strasser PRIM QG-T Quarzgrundierung Turbo oder strasser PRIM UG-P Universalgrundierung Premium grundieren.
Mineralische Untergründe mit strasser PRIM DTG-P Dispersionstiefengrund Premium oder strasser PRIM UG-P Universalgrundierung Premium grundieren.
Bei zeitkritischen Arbeiten mineralische Untergründe mit strasser PRIM DTG-T Dispersionstiefengrund Turbo grundieren (kann bereits nach ca. 15 Minuten belegt bzw. überarbeitet werden).
Calciumsulfatestriche sind anzuschleifen und abzusaugen. Calciumsulfatestriche werden mit strasser PRIM UG-P Universalgrundierung Premium oder mit strasser PRIM EG Epoxidgrundierung vorbehandelt und mit strasser PLUS GQS Grober Quarzsand abgesandet. Nach Erhärtung überschüssigen, losen Sand gründlich entfernen.
Gussasphaltestriche werden mit strasser PRIM UG-P Universalgrundierung Premium bzw. einlagig mit strasser PRIM EG Epoxidgrundierung oder zweilagig mit strasser PRIM ESA Epoxidschutzanstrich vorbehandelt und mit strasser PLUS GQS Grober Quarzsand abgesandet. Nach Erhärtung überschüssigen, losen Sand gründlich entfernen. Wenn eine vollflächige und feste Sandeinstreuung vorhanden ist, ist eine Grundierung nicht erforderlich.
Verarbeitung
Nicht verarbeiten und trocknen/abbinden lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5 °C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +35 °C, direkter Sonneneinstrahlung, stark erwärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung.
Beim händischen Anmischen zunächst die bei den technischen Daten angegebene Wassermenge in ein sauberes Gefäß vorlegen und danach Trockenmörtel einstreuen. Sauberes Leitungswasser verwenden.
Material mit einem geeigneten Rührwerk (z. B. Collomix DLX-Rührer) homogen und knollenfrei anmischen, kurz reifen lassen und nochmals aufrühren. Bei Temperaturen unter +10 °C verdoppelt sich die Mischzeit auf 2 Minuten.
Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen.
Die maschinelle Verarbeitung mit geeigneten Mischpumpen ist möglich.
Bei maschinellem Einbau ist das Fließmaß gemäß strasser Leitfaden Maschinentechnik einzustellen.
Fließmaß: 36 cm
Ausgleichsmasse auf den vorbereiteten Untergrund gießen oder maschinell pumpen und mit Rakel oder Glättkelle intensiv einwalken und gleichmäßig verteilen, bis die erforderliche Schichtdicke erreicht ist.
Verarbeitbare Zeit ca. 45 Minuten.
Zeitangaben beziehen sich auf +20 °C und 65 % relative Luftfeuchtigkeit.
Niedrige Temperaturen verlängern, hohe Temperaturen verkürzen die verarbeitbare Zeit.
Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt oder weiter verarbeitet werden.
Bei der Verwendung auf Fußbodenheizungen ist das Belegereifheizen entsprechend des strasser Aufheizprotokolls durchzuführen.
Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Nachfolgende Beschichtung / Überarbeitbarkeit
In häuslichen Bereichen bis zu einer Verkehrslast von 2 kN/m² kann BS 35-S in Verbindung mit einer mindestens 3 mm starken Endbeschichtung verwendet werden. Ansonsten ist grundsätzlich ein Oberbelag aufzubringen.
Die Belegereife für keramische Beläge ist bei der Verlegung im Verbund nach ca. 4 Stunden erreicht.
Für die Verlegung von dampfdichten und feuchtigkeitsempfindlichen Belägen, z. B. PVC, Parkett usw. muss die nach dem CM-Verfahren bestimmte Restfeuchte von ≤ 3,0 CM-% eingehalten werden. Bei dünnschichtigen Spachtelungen bis 3 mm wird dieser Wert in der Regel nach 24 bis 48 Stunden erreicht (Richtwert, abhängig von den Umgebungsbedingungen).
Bei Spachtelungen mit Schichtdicken von 5-10 mm sind ca. 3 Tage, von 10-15 mm ca. 7 Tage und von ≥ 15 mm ca. 14 Tage Trocknungsdauer einzuplanen, bis die Restfeuchte von ≤ 3,0 CM-% erreicht wird (Richtwerte, abhängig von den Umgebungsbedingungen).
Unabhängig vom Restfeuchtegehalt kann die Fläche nach 3 Tagen mit strasser PRIM EG Epoxidharzgrundierung dampfdicht abgesperrt und nach einem weiteren Tag überarbeitet werden.
Bei rückwärtiger Durchfeuchtung aus dem Untergrund, bei Einsatz von Fußbodenheizung bzw. bei diffusionsoffenen Belägen kann die Bodenausgleichsschicht mit strasser PRIM ESA Epoxidschutzanstrich mit Quarzsandeinstreuung beschichtet und nach Trocknung überarbeitet werden.
Verbrauch
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Verbrauch: ca. 1,6 kg/m² pro mm Schichtdicke
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Ergiebigkeit: ca. 15,5 l Nassmörtel pro Sack